enneo
Alle Beiträge

Drei Versprechen zur digitalen Souveränität

Ein Telefonanruf der US-Regierung hat gereicht, um ein KI-Modell aus dem Verkehr zu ziehen. Für jede Firma, die auf KI setzt, ist das eine enorme Abhängigkeit — und der Grund für diese drei Zusagen.

Recht & Compliance
Von Richard Lohwasser, Gründer, enneo24. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Europäisches Schild mit Schloss und dem Satz: Ein Anruf hat gereicht, um ein KI-Modell abzuschalten. Dann gehört sie dir nicht.

Vor ein paar Tagen hat die US-Regierung eindrucksvoll gezeigt, dass ein Telefonanruf reicht, um ein KI-Modell aus dem Verkehr zu ziehen — in diesem Fall Fable 5. Das ist eine enorme Abhängigkeit für jede Firma, die auf KI setzt. Daher hier die drei Versprechen, die wir unseren Kunden geben.

Europäische Hoster, im eigentlichen Sinne

Enneo setzt für das Kernsystem ausschließlich auf europäische Hoster — europäisch im eigentlichen Sinne, also kein Amazon Web Services, Google oder Microsoft Azure mit ihren deutschen Standorten. Das ist, wie man gerade gesehen hat, nichts wert: Der lange Arm des US-Gesetzes greift auch dort durch. Selbst über AWS Europa war Fable nicht erreichbar. Wir setzen aktuell auf Hetzner und Aixit, beide in deutschem Familienbesitz.

Modelle jederzeit und ohne Downtime austauschbar

KI-Modelle sind bei enneo jederzeit und ohne Downtime durch souveräne europäische Lösungen austauschbar. Das heißt nicht, dass wir auf die aktuell überlegene Leistung der Frontier-Modelle von Anthropic, Google oder OpenAI verzichten — aber wir können jederzeit auf Open-Source-Modelle zurückgreifen. Sowohl unsere Architektur als auch unsere Datenverarbeitungsgrundlagen sind darauf vorbereitet.

Europäische Daten bleiben in Europa

Wir stellen jederzeit sicher, dass die Daten unserer Kunden niemals für Training verwendet werden oder außerhalb Europas landen. Dafür holen wir uns vertragliche Garantien von unseren Auftragsverarbeitern und haben diverse technische Vorkehrungen getroffen, etwa die Bereinigung um personenbezogene Daten.

KI ist zu wichtig geworden, um sie aus der Hand zu geben. Souveränität darf kein Marketing-Versprechen mehr sein — dafür ist zu viel passiert.